Eine wilde Verfolgungsjagd für den neuen James Bond-Film „Spectre“ gedreht in Rom: Medien spekulieren, ob dabei der Aston Martin von James Bond oder der von Christoph Waltz gelenkte Jaguar C-X75 im Tiber landet. Rosaria hat das Beweisfoto exklusiv für CiaoRoma … Außerdem: Warum 007 die Anwohner in Monti glücklich gemacht hat.

Während die meisten Menschen viel dafür gegeben hätten, bei den Dreharbeiten zum neuen James Bond „Spectre“ in Rom einmal einen Blick hinter die Absperrungen zu werfen, brauchte unsere Freundin Rosaria Capua nur auf ihren Balkon zu gehen und schon hatte sie die Szene vor Augen, über die bisher in den Medien viel spekuliert wird: Ob bei der Verfolgungsjad am Tiber mit James Bond und Christopher Waltz einer der kostspieligen Sportwagen im Tiber landet.

 

Einer geht baden ...

Einer geht baden …

 

Auch wenn Rosaria vermutlich einen Probedreh fotografiert hat: Die Szene ist eindeutig.

 

Schade um das schöne Auto ...

Schade um das schöne Auto … (Fotos: Rosaria Capua)

 

Für „Spectre“ wurde am Tiberufer gedreht, an der Piazza Barberini, rund um die Piazza Navona und in der Via Panisperna in Monti. Die Straßen wurden dabei teilweise über mehre Tage abgesperrt. Dafür hätten die römischen Behören viel Geld, sehr viel Geld, erhalten, so heißt es. Das allein wird allerdings nicht der Grund sein, warum dieser James Bond mit 300 Millionen US-Dollar die teuerste Produktion – und überhaupt die teuerste Filmproduktionen aller Zeiten – werden wird.

Aber nicht nur die Stadt Rom, auch die Anwohner, Händler und Restaurants wurden für die Sperrungen ihrer Straßen entschädigt. Wie das Stadtteil-Heft „Cronaca di Roma“ schreibt, machte der Geheimagent die Anwohner der Via Panisperna in Monti sehr glücklich – und das nicht etwa wegen des Geldes. Zwar erhielt jeder Hausbesitzer in dieser historischen Straße Roms von den Produzenten 500 Euro, weil diese mehrere Tage nicht in Hausnähe parken konnten. Auch den Handwerken und Händlern bot man 100 Euro zur Entschädigung für die abgesperrte Straße an. Die jedoch lehnten das Geld ab und sprachen sich stattdessen dafür aus, dass nach den Dreharbeiten die Fahrbahnmarkierung erneuert werden sollte.

Außerdem schreibt das Blatt weiter, höre man es munkeln, danken die Anwohner 007 ganz besonders, weil nach wochenlangen Diskussionen mit den römischen Müllwerken „AMA“ die Müllcontainer endlich wieder an ihren alten Platz zurückgestellt wurden …

 

Fotos: Copyright - Rosaria Capua
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