Viel hatte ich schon vom berühmten „buco“, dem Loch wie die Römer sagen, auf dem Aventin gehört. Als ich endlich durchschauen konnte, war ich hin und weg.

 

Lieblingsplatz: Das Schlüsselloch

Magisch: Der Blick durch das Schlüsselloch  …

 

Wer die Via di Santa Sabina zum Aventin – einer der sieben Hügel Roms – hochgeht, kommt zuerst am „Giardino degli aranci“, einem schönen Park mit zahlreichen Orangenbäumen, vorbei. Der Ausblick von der Terrasse auf Tiber, Petersdom und Trastevere ist eine schöne, lange Pause wert. Doch bevor man sich auf die warmen Steinbänke setzt und nicht mehr aufstehen möchte, sollte man sich erst einmal einen Blick durch das wahrscheinlich berühmteste Schlüsselloch der Welt gönnen.

Der Orangengarten und die warmen Steinbänke müssen also noch warten, jetzt geht es erst einmal weiter zur Piazza dei Cavalieri di Malta. Hier hat sich vermutlich bereits eine Schlange gebildet und unwillig warten die Anstehenden darauf, selbst durchzuschauen. Wem keine gebeugten Rücken den Weg weisen, findet „il buco“ – das Schlüsselloch – im großen Portal auf der rechten Seite.

Und dann: Durchschauen. Verzaubern lassen. Also ich war es. Total.

Info

Das Tor gehört zum Sitz des Malteserordens. Hinter dem Portal befindet sich die Ordenskirche Santa Maria del Priorato.

Vom Circo Massimo aus ist der Platz zu Fuß gut zu erreichen.

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Foto: Silvia Cavallucci
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2 Responses to Lieblingsplatz: Das Schlüsselloch

  1. […] Durchs Schlüsselloch schauen und danach im Orangengarten den Schatten […]

  2. Nicole Braun sagt:

    Der Blick durch das Schlüsselloch der Malteser war nach dem Heiratsantrag im Petersdom mein zweites absolutes Highligt bei meinem allerersten Rombesuch 2013 „……

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