Wer sich von den Menschenmassen erholen muss, die sich die Via del Corso entlang schieben, die Spanische Treppe besetzen oder den Blick auf die Fontana di Trevi versperren, dem tut ein Besuch von Monti gut. Monti ist das Dorf in der Stadt und  aktueller Trend-Stadtteil. Mit Bar- und Restauranttipps.

 

Monti.

So entspannt: Monti.

 

Monti ist der älteste Stadtteil Roms und immer noch ein bisschen ein Geheimtipp für Rom-Besucher. Die wichtigsten Straßen sind die Via del Boschetto, die Via Panisperna, die Via Urbana, die Via degli Zingari und die Via dei Serpenti. Am Ende der Serpenti steht das Colosseum, zum Greifen nah. Die Metro B, Haltestelle Cavour, verbindet dieses Dorf mit dem Rest von Rom und der Welt. Piazza Venezia, Fontana di Trevi, im Notfall sogar die Stazione Termini, sind zu Fuß zu erreichen. Und trotzdem ist es ein ganz anderes Rom.

Früher war Monti das Arbeiter- und Rotlichtviertel, jetzt ist es hip, hier zu leben. Kreative, Künstler, Bio-, Secondhand-, Vintage-und Mode-Läden reihen sich in einkaufsfreundlichem Abstand an den Straßen entlang. Die Leute sind nicht so schick wie etwa in Prati, in Monti trägt man Vintage, Bart und auf keinen Fall etwas von der Stange.

 

In Monti ist man mittendrin – in Rom und im Leben

 

Das Tempo ist deutlich verlangsamt, der Autoverkehr reduziert. Radler zuckeln ohne Eile im Zickzack durch die malerischen Gassen, efeumrankte Cafes und Restaurants stillen den Hunger nach italienischem Flair.

Auch zum Übernachten bietet Monti Hotels in allen Preisklassen, B&B’s und Hostels. Rings um die Piazza della Madonna dei Monti ist es nachts mit der dörflichen Beschaulichkeit allerdings vorbei. Hier feiert die italienische Jugend gerne – und das kann ganz schön laut werden. Dafür ist man mittendrin im Leben. Aber keine Sorge: In den umliegenden Gassen wird es schnell ruhiger.

Wer in lauen Sommernächten mitfeiern möchte: Direkt am Brunnen gibt es einen Laden mit Obst und Getränkeverkauf. Hier kann man sich ein Bier holen und sich auf den Treppenstufen des Brunnens einen Platz suchen. Oder sich natürlich vor eines der zahlreichen Restaurants setzen. Zum Schauen und Genießen.

Hinkommen

Der Elektrobus Nummer 117 „Corso Popolo“ dreht seine Runde zwischen Piazza del Popolo und San Giovanni in Laterano (übers Colosseum), heißt, er fährt durch Monti durch. Steigen Sie zum Beispiel in der Via del Corso Richtung Colosseum ein und einfach in der Via dei Serpenti aus, dann sind Sie mitten in Monti.

(Hinweis der  Bus ist zwar sehr beliebt bei Einheimischen und Touristen, trotzdem wird er manchmal eingesetzt und dann wieder nicht …)

Oder nehmen Sie nach Monti die Metro B, Haltestelle Cavour.

Essen & Trinken

Eine Auswahl:

Bar La Licata (Frühstück, Mittag und Aperó). Am großen Fenster können Sie Ihren Cappuccino mit Blick aufs Colosseum trinken. Via Leonina Ecke Via dei Serpenti.

Er Caffetiere, Frühstück, Mittagessen mit Buffet, Aperó mit Buffet. Hier wurde eine Szene im Film mit Totò „La banda degli onesti“ gedreht. Via Urbana, direkt gegenüber des Eingangs der Metro Cavour.

Aperó und zum Gesehen-Werden: Tre Scalini in der Via Panisperna. Wer essen gehen möchte, sollte reservieren. Wer nur einen Prosecco trinkt, kann dies – wenn es drinnen zu voll ist, was es meistens ist – auf der Straße tun.

Il Covo: Im Sommer der schönste Platz für alle Gelegenheiten, vom Frühstück bis zum Aperó, zum Draußensitzen und Leute beobachten. Piazza della Madonna dei Monti.

Leckere Pizza, italienische Küche, authentisches Ambiente, auf etwas Wartezeit einstellen: Trattoria il Tettarello, Via degli Zingari.

Aperitivo oder zum Essen: Civico 4, Ecke Via del Boschetto und Piazza della Madonna dei Monti.

Was auf die Hand: La Piadineria, gefüllte Fladenbrote, Via del Boschetto. **

(**Diese Liste ist nur eine Auswahl der Möglichkeiten und nicht vollständig. Monti bietet weitere zahlreiche interessante und leckere Verführungsorte)

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2 Responses to Stadtteil Monti: Das hippe Dorf

  1. […] Wo sonst kann man das schöner als in Rom? Besonders schön abends in Monti […]

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